Altstadfest 3 Tage - Schaustellerbetriebe Wild

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Pressespiegel > Aus dem Leben von Jürgen > 2009
HERSBRUCK — Hersbrucker Handel und Gastronomie sprechen sich dafür aus, das beliebte Altstadtfest heuer auf drei Tage auszuweiten – um einen Jugendabend am Freitag.
Unter den Gästen des Wirtschaftsforums (siehe nebenstehenden Artikelbefand sich in diesem Jahr auch der Verein zur Durchführung des Altstadtfestes. Dessen Vertreter Thorsten Meczulat und Jürgen Wild erläuterten das Vorhaben, das Altstadtfest 2009 zur Probe – und, sollte dieses erfolgreich sein, dauerhaft – auf drei Tage auszubauen und um einen Jugendabend am Freitag zu bereichern. Damit wollen die Wirte auf den Umstand reagieren, dass sich das Ausgehverhalten grundsätzlich verändert hat. Zudem sind die Grundkosten in den vergangenen Jahren gestiegen, was das Risiko bei einer zweitägigen Veranstaltung deutlich erhöhen würde. Die Bühnenbetreiber sind deshalb auf die Umsätze vom Freitagabend angewiesen.
Um allerdings den „Wochenmarkt“ nicht zu stören, wird im Falle der Genehmigung durch den Kulturausschuss der Aufbau am Freitag erst nach 13 Uhr beginnen. Der neu eingerichtete Jugendabend würde dann um 20 Uhr eröffnet. Das traditionelle Altstadtfest würde auch weiterhin am Samstag um 17 Uhr – nach dem Gottesdienst – seine Pforten öffnen. Am Sonntag werden der Frühschoppen sowie die Musikdarbietungen wie bisher bis 17 Uhr abgehalten. Bis 22 Uhr wird dann ein „stades Altstadtfest“ eingeführt, bei dem keine Verstärker mehr zum Einsatz kommen sollen. Die Bedenken des Einzelhandels gegen eine zu hohe Lärmbelästigung konnten damit ausgeräumt werden, dass bei Verstößen Sanktionen verhängt werden.
Die folgende Abstimmung ergab, dass das Wirtschaftsforum mit absoluter Mehrheit hinter den Plänen der Hersbrucker Gastronomie steht und damit dem Probelauf eines Jugendabends nichts entgegensteht. Dem Wunsch des Vereins, auch einen verkaufsoffenen Sonntagabend einzuführen, kamen die Einzelhändler dagegen nicht nach.
Ein weiterer Knackpunkt für die Zukunft der Innenstadt sind die Trödelmärkte. Diese hätten in den letzten Jahren durch das Überhandnehmen von gewerblichen Händlern ihr Ziel verfehlt. Hier bat das Wirtschaftsforum darum, wenigsten einen Trödelmarkt aus der Innenstadt heraus zu verlegen. Der Vorsitzende des Gaststättenverbandes, Peter Bauer, unterstütze diesen Wunsch und auch der Altstadtfestverein sagte seine Unterstützung zu, so Wild.
2703LO010309.pdf
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