„Der Vorschlag ist nicht verkehrt“ - Schaustellerbetriebe Wild

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Pressespiegel > Aus dem Leben von Jürgen > 2014
Der Vorschlag ist nicht verkehrt“
Jürgen Wild vom Altstadtfestverein würde sich über Unterstützung bei den Festvorbereitungen freuen
HERSBRUCK (jr) – Für verkehrt hält Jürgen Wild den Hauptvorschlag von Gerhard Kratzer nicht. Der ehrenamtliche Vorsitzende des Hersbrucker Altstadtfestvereins kann ein Lied von den immer umfangreicheren Aufgaben seiner Tätigkeit singen. Ein Kulturbeauftragter/City-Manager könnte ihm und den Veranstaltern anderer Events viele Lasten abnehmen.
„Bei meinem Ehrenamt wird sich eh bald eine Änderung ergeben müssen“, sagt Jürgen Wild. „Die Arbeit besteht nicht nur darin, mit den Amtsträgern bei der Eröffnung des Altstadtfestes mit einer Maß Bier anzustoßen oder sich selbst darzustellen.“
Allein die Belebung leerer Flächen ist ein zeitraubendes Beschäftigungsfeld. Zum Beispiel sprang heuer der Gastronom am Eisen-
„Mädchen für alles“: Jürgen Wild (rechts mit Schreibbrett) kontrolliert vor dem Hersbrucker Altstadtfest zusammen mit der Feuerwehr die Rettungswege. 
Foto: J. Ruppert
hüttlein ab. Jürgen Wild sprach mit heimischen Wirten, gab ihnen Bedenkzeit und bekam dann doch ein „Nein“.
Dem Chef des Altstadtfestvereins gelang es dann dank seiner Beziehungen noch ziemlich spät einen Auswärtigen zu organisieren, der aber nur begrenzt von den Besuchern angenommen wurde.
Auch für die Prager Straße hatte Jürgen Wild ein Konzept mit Verkaufsständen entwickelt. Es scheiterte schon an den Brandschutzbestimmungen (genau: Abstandsflächen zu den Häusern). Hersbruck hat wesentlich strengere Auflagen als Lauf oder Neumarkt. Ein Kulturbeauftragter/City-Manager sollte nachforschen, warum die Vorschriften so unterschiedlich ausgelegt werden oder Alternativen erarbeiten. Für weitere Lücken, wie die Plätze nach Wassertor und Spitaltor, müsste er Wirte finden.
Jürgen Wild hätte nichts dagegen, wenn ihm jemand das Abstimmen mit der Gema, dem Rettungsdienst und der Feuerwehr abnimmt. Eben so willkommen ist Unterstützung bei der steigenden Verantwortung in Fragen Blitzschutz, Verlegen der Versorgungsleitungen, Alkoholmissbrauch, Müllentsorgung, Versicherungen, Rettungswege und vieles mehr. „Das Koordinieren von Musik war in Hersbruck bisher kein Thema“, sagt Jürgen Wild. „Im Gegenteil, jeder Bühnenbetreiber wollte über seine Bands selbst entscheiden.“ Dennoch weiß er, dass heuer die Musik ein ziemlicher Einheitsbrei war. Ob sich die Wirte – auch erhard Kratzer – von jemandem reinreden lassen, dürfte zumindest spannend werden.
Vor allen Planspielen, wer was macht, möchte Jürgen Wild allerdings den entscheidenden Punkt klären: Ist die Stadt Hersbruck überhaupt bereit, einen Kulturbeauftragten oder City-Manager einzustellen? Hier hofft der Vorsitzende des Altstadtfestvereins auf einen Antrag und die Überzeugungsarbeit von Gerhard Kratzer. Denn der zählt zum Stadtrat, der die zusätzliche Stelle genehmigen muss.
Die anderen Anliegen von Gerhard Kratzer sieht Jürgen Wild eher kritisch. So steht es den teilnehmenden Gastronomen frei, die Konzepte für 2015 rasch anzugehen. Der Altstadtfestverein hat seine nächste Sitzung im November. Da liegen dann auch die Abschlussrechnungen vor.
Bei der Werbung wurde das Umland über Sonderseiten in Zeitungen eingebunden. Und die Platzierung der Bühne am Oberen Markt ist Sache des dortigen Wirts.
1809LO030914.pdf
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