Aktion Winterzauber: Die meisten Hersbrucker Händler sind zufrieden - Schaustellerbetriebe Wild

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Pressespiegel > Aus dem Leben von Jürgen > 2012
Kassensturz nach Einkaufsnacht
Aktion Winterzauber: Die meisten Hersbrucker Händler sind zufrieden
Begeistert: Jürgen Putzer (Carl Gross)
Macht wieder mit: Martin Lösch
Jürgen Wild (Wirtschaftsforum)
HERSBRUCK – Die „Winterzauber- Nacht“ war eine absolute Neuheit in Hersbruck: Freitag vorvergangener Woche luden die Einzelhändler zum Einkaufen, Bummeln und Genießen bis 22 Uhr ein. Jetzt wurde Bilanz gezogen und Kassensturz gemacht. Ergebnis: Die meisten sprechen von einem Erfolg und würden jederzeit wieder eine lange Freitagnacht machen.

Der Hintergrund des langen Freitags: Da der 1. Advent heuer in den Dezember fiel, sind verkaufsoffene Sonntage verboten. So beteiligten sich nicht nur die im Wirtschaftsforum angeschlossenen Einzelhändler an der Aktion, sondern auch solche Geschäfte, die keine Mitglieder sind. Der Aktionsradius war allerdings eingeschränkt, wie Jürgen Wild, Vize-Vorsitzender des Wirtschaftsforums erklärt: „Wir durften die Geschäfte bis zum Lohweg, zum Citypark und die Altstadt einbeziehen.“

Die Beteiligten äußerten sich in einer kurzen HZ-Umfrage zufrieden, wie Fred Eckstein von der Boutique Starlight: „Es waren etwa 100 Kunden 
Anders schaut es dagegen bei Wolfgang Schmidt, Chef von Foto Steinbauer, aus: „Ich bräuchte einen solchen Abend nicht noch einmal, mir ist ein verkaufsoffener Sonntag im Advent lieber.“ Nachvollziehbar, wenn man seine Gründe hört: „Wir brauchten zu viel Personal: Aus versicherungsrechtlichen Gründen mussten am Abend vier Leute arbeiten. Und noch dazu durften wir einen Abschlussball fotografieren, wofür weitere drei Mitarbeiter rekrutiert werden mussten – da rechnet sich die Verkaufsnacht nicht.“ 

Allerdings stellt Schmidt klar: „Wenn das Wirtschaftsforum wieder einen solchen Abend veranstaltet, machen wir grundsätzlich mit.“ 

Eine negative Bilanz zieht Gabriele Hund von „Gabys Zauberladen“. nach dem üblichen Ladenschluss da, für uns ein großer Erfolg. Die Bude war voll, die Moden-schau kam gut an. Kurz und gut: Ich würde sofort wieder mitmachen.“ „Bis zum normalen Geschäftsschluss hatten wir ein Bombengeschäft, dann aber kam so gut wie keiner mehr.“
Dagegen spricht Martin Lösch von der gleichnamigen Buchhandlung von einem Erfolg. „Es hat allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht: den Kunden und uns.“ Dass so viele Leute durch die Stadt gezogen sind, freute ihn am meisten. Ein Blick in seine Kasse zeigte ihm: Es ist die gleiche Bilanz wie an einem verkaufsoffenen Sonntag gewesen.
Auch Jürgen Putzer, der für den Fabrikverkauf des Modeherstellers Carl Gross spricht, ist begeistert: „Wir konnten die Umsätze nach Zeiten messen. Da haben wir bemerkt, dass wir in der verlängerten Zeit richtig verkauft haben.“ Allerdings hat sich Carl Gross einiges einfallen lassen, um die Kunden zu erreichen und zu begeistern: „Wir haben die Aktion extra beworben, haben die Kunden informiert. Außerdem erhielt jeder, der kam, ein kleines Geschenk.“ Für Putzer ist klar: „Selbstverständlich, dass wir noch einmal mitmachen würden.“ 
SW
1812LO011212.pdf
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