Slow City Airport - Schaustellerbetriebe Wild

Direkt zum Seiteninhalt
Pressespiegel > Aus dem Leben von Jürgen > 2010
Slow City Airport
Hersbruck: Geisterstadt vom Pleitegeier befallen
Gerhard Kratzer thronte im Doppeldecker und ließ an die Tausenden von Zuschauer Gutscheine für alle möglichen sinnlosen Zwecke verteilen. Motto: „Sensation vom Runden Tisch – Gutschein auf Hersbruck“. Fotos: J. Ruppert
Götz Reichel war als Moderator am Marktplatz in seinem Element.
Die Michelmühlerinnen bestachen durch orien-talisches Outfit.
„Zum Anbeißen“ sahen die großen Mädels der Närrschbruckia nach Meinung der Moderatoren aus.
Die Eintracht-Gymnastik nahm den Schäufeles-König mit einer Regentin auf die Schippe.
HERSBRUCK (jr) – Von wegen Altstadtwirt. Als „Roter Baron“ ist Gerhard Kratzer in einem Flugzeug der „Slow City Air“ durch die Straßen geflogen und war damit einer der Hingucker beim Närrschbrucker Rummzug.
Jürgen Wild in einem knalligen Quad und der barock kostümierte Spielmannszug des Narrenclubs Nürnberg führten den bunten Gaudiwurm an. Bereits in der Ostbahnstraße wartete ein dichtes Spalier von Zuschauern. Die Jüngeren und Junggebliebenen balgten sich um Süßigkeiten, Spielsachen und Mini-Geschenke, die die Faschings-Fahrensleute von ihren Wagen regnen ließen.
Roland I. und Stephanie I. grüßten mit vielen Helaus ihr närrisches Volk. Dahinter kam der Prunkschlitten der FG Närrschbruckia. Mit dabei Landrat Armin Kroder (ziemlich schwarz), Robert Ilg (auch schwarz) und Wolfgang Plattmeier (dunkelschwarz, aber aufgelockert durch eine quietschgelbe Sonnenbrille).
Die größte Gaudi tobte am Hirschbrunnen. Norbert Winkler und Götz Reichel stellten alle Teilnehmer vor: die Piraten des Rumpelchors („Wir entern jede Kneipe“), die GGN-Torten, was einige nicht ganz jugendfreie Zoten der Moderatoren auslöste, die Pleitegeier der Kirchgassgäng, das BRK mit Gevatter Tod.
Weiter kamen der Happurger Elferrat, die Eintracht-Damen (mit Schäufele), der Wilde Westen des FC Hersbruck, Asterix und Obelix aus Hohenstadt, die Garden von Hersbruck und Neukirchen, die Großviehberger Geister, die ägyptischen Prinzessinnen der Michelmühle, noch einmal Piraten aus Altensittenbach, die Dornröschen der „Wilden Fuchziger“, die Promill-Hüttn der Spitzingseefans und der Laufer Spielmannszug. Viel flotte Sprüche nahmen Hersbruck aufs Korn wie „Gutscheine für einmal Lachen im Keller“.
„Piraten ahoi“ hieß es beim Auftauchen der Altensittenbacher Kirwaboum.
„Auf in die Geisterstadt“ spottete die Großviehberger Feuerwehrjugend.
Die Pleitegeier der Kirchgassgäng thematisierten malerisch Hersbrucks finanzielle Sorgen.
Das schwarze Segel der Rumpelchor-Fregatte verdunkelte die Aussicht auf die Spitalkirche.
1702LO010210.pdf
Zurück zum Seiteninhalt